Abstimmungen

Volksabstimmungen vom 14. Juni 2026

Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

14
.
June
2026
NEIN zur SVP-Initiative («Nachhaltigkeitsinitiative»)

Nachhaltigkeit: Das wollen wir auch. Nur: An der SVP-Initiative ist nichts nachhaltig. Weder wirtschaftlich, sozial noch ökologisch

Wirtschaftlich und politisch führt die Initiative ins Chaos: In einer Welt, die von Unsicherheit und Kriegen dominiert wird, zerstört sie die stabilste und wichtigste Partnerschaft der Schweiz. Sie erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU – und zwar bereits, wenn die Schweiz um bloss 4 Prozent wächst. Die Folgen sind drastisch: Export-KMUs gehen kaputt, Arbeitsplätze werden vernichtet und weil ohne Bilaterale auch der   Lohnschutz wegfällt, sinken Löhne und Renten. Sozial ist die Initiative ein Rückschritt in ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte: Arbeitsmigrant:innen  werden entrechtet und wieder wie Saisonniers ausgebeutet. Ohne Familiennachzug dürfte die Pflegekraft aus Deutschland ihre kleine Tochter nicht mehr in die Schweiz bringen. Die 1,5 Millionen EU Personen in der Schweiz müssten jederzeit damit rechnen, dass ihre Kinder oder Ehepartner:innen ausgewiesen werden. Das Recht auf Asyl schafft die Initiative vollständig ab, denn sie will wichtige Menschenrechtsabkommen kündigen. Die Initiative bringt ökologisch nichts, denn sie stärkt rechte Kräfte, die seit jeher Massnahmen für Natur und Klima vehement bekämpfen.

NEIN zur Chaos-Initiative - Die Schweiz nicht ins Ungewisse stürzen.

 

NEIN zum neuen Zivildienstgesetz

Zivildienstleistungen sind unverzichtbar – insbesondere in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Schulen, beim Natur- und Umweltschutz sowie in der Land- und Alpwirtschaft. Das neue Zivildienstgesetz führt zu einem massiven Abbau dieser Leistungen, obwohl diese dringend gebraucht werden. Wir dürfen junge Menschen nicht davon abhalten, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Zudem ergänzen sich in der Schweiz Zivildienst und Militärdienst optimal. Belassen wir das bewährte duale System und stimmen NEIN zum geplanten Rückschritt.

Zivildienstgesetz Nein | Zivildienst Referendum

 

JA zu den Solothurner Vorlagen : Stellvertretung im Kantonsrat Solothurn bei Mutterschaft

Kantonsrätinnen können sich künftig kurz vor und während des Mutterschaftsurlaubs für einen Zeitraum von drei bis zwölf Monaten im Parlament durch die erste nachrückende Person auf der Wahlliste vertreten lassen. Die Möglichkeit der Stellvertretung kennen auch andere Kantonsparlamente. Dies führt zu einer Gleichberechtigung von Müttern im Parlament und zu einer Stabilisierung des Parteienproporzes. Diese Stellvertretungslösung bedarf einer Änderung sowohl in der Verfassung wie auch im Kantonsratsgesetz. Kantons- und Regierungsrat empfehlen die Annahme der Vorlagen.

 

Timm Eugster und Karin Kälin

Jetzt unbedingt abstimmen! | SP Rodersdorf

Titelbild: GMS - Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz

Folge mir auf Social Media

kaelinneunerjehle

kaelinneunerjehle

Dr. Karin Kälin

Mehr zum Thema

Übersicht
Abstimmungen
Volksabstimmungen vom 8. März 2026

Einsatz für die Demokratie

06
.
February
2026
Öffnen
Abstimmungen
Volksabstimmung vom 28. September 2025

Zukunftweisendes für Solothurn

13
.
September
2025
Öffnen
Abstimmungen
Kantonale Abstimmungen vom 9. Februar 2025

Mindestlohn stärkt die Berufslehre

27
.
January
2025
Öffnen

Mehr Beiträge

Übersicht
Kantonsrat Solothurn
Beratungshotline 142

Umsetzung der Istanbul-Konvention

21
.
May
2026
Öffnen
Kantonsrat Solothurn
Maisesson 2026

Selbstbestimmt bis ans Lebensende

21
.
May
2026
Öffnen
Kantonsrat Solothurn
Märzsession 2026

Förderung der Solothurner Standortattraktivität

02
.
April
2026
Öffnen